Das Anbaugebiet

SÜDOST-ÖSTERREICH

Unsere Premiumäpfel stammen aus dem Herzen der grünen Mark und dem südlichen Burgenland mit seinem nahezu mediterranen Klima. In diesen Breiten stimmen Witterung und Bodenbedingungen für unsere Apfelsorten perfekt überein.

Vom Raum Weiz über Hartberg-Fürstenfeld, bis zu den südburgenländischen Plantagen unserer Muttergesellschaft Obstbau Zinner reichen unsere Anbaugebiete.

Hier reift unser Aroma-Obst in vorbildlich ökologischer Landwirtschaft. Unser Ziel: Gesundes, naturbelassenes Obst zu jeder Jahreszeit. Dabei überlassen wir nichts dem Zufall. Der ideale Erntezeitpunkt ist entscheidend für Geschmack und Qualität der Äpfel.

 

Qualitätsprodukte aus Österreich

PREMIUMÄPFEL MIT BESTEM STAMMBAUM


Die steirischen Kerngebiete unserer Aroma-Apfel-Produktion liegen in den besonders fruchtbaren Reifezonen der Bezirke Weiz, der auch als „Genussregion Oststeirischer Apfel“ bekannt ist, sowie in Hartberg-Fürstenfeld und Graz-Umgebung. Außerdem stammen unsere Premiumäpfel aus Burgenlands größtem Apfeldorf Kukmirn in der Genussregion südburgenländischer Apfel.


Obstbaubetrieb Schmidt

Der Obstbaubetrieb Schmidt befindet sich in der zweitgrößten Apfelgemeinde in Markt Hartmannsdorf!

Ursprünglich war der Betrieb mit Rinderzucht und Milchwirtschaft beschäftigt, mit 8 Pferdefuhrwerken wurden die Felder und Äcker bestellt. Seid gedenken war die Hauswiese mit Streuobstbäumen mit alten Apfelsorten und Birnen bepflanzt. 1958 wurde der erste Traktor, ein Steyr 188, von Johann angekauft, der auch Anfang Mitte der 60er die erste Anlage (ca. 1 ha) mit Golden Delicious auf Unterlage A2 im Pflanzabstand 8 x 6 m Hohlkrone für die Tafelobstproduktion auf der Hauswiese anlegte. Der Pflanzenschutz erfolgte damals noch mittels Handausbringung (Schlauch und Lanze).

Danach erfolgte eine Flächenausweitung, wiederum ca. 1 ha, mit den Sorten McIntosch, Kronprinz Rudolf und Gravensteiner auf Sämling. Anfang der 70er besuchte Gottfried die Fachschule für Obstbau in Wetzawinkel, worauf dann wiederum eine Flächenausweitung mit den Sorten Gloster und Idared auf M26 im Pflanzabstand 4 x2m erfolgte. 1984 wurde dann der erste Traktor, ein IHC mit geschlossener Spritzkabine und Sattelspitze mit Gebläse, angekauft. Ende der 80er / Anfang der 90er wurden die ersten Hagelnetze errichtet. Es erfolgte wieder eine Flächenausweitung mit den Sorten Elstar, Empire, Jersy mac und Vista bella. 1996 besuchte Georg dann die Fachschule in Wetzawinkel und es hat sich einiges in punkto Unterlagen Sorten und Pflanzsystemen getan.

Die Betriebsgröße beträgt 33 Hektar, 14 ha für den Apfelanbau alles unter Hagelnetz, 4 ha davon unter Volleinnetzung. Zusätzlich verfügen wir über 3 ha Holunder, 10 ha Forst und der Rest ist Acker bzw. Baumschule, wo ein Teil der Bäume für den eigenen Betrieb und ein Teil für den Verkauf herangezogen werden.

Die Hauptsorte der Äpfel ist Gala mit 6 ha gefolgt mit 3 ha Golden Delicious, 2 ha Jonagold und 3 ha Braeburn. Auf jungfräulichem Boden wird 3,3 x 0,8-0,9 (ca. 3800 Bäume/ha) und auf Nachbau 3 x 0,8-0,9 (ca. 4200 Bäume/ha ) gepflanzt. Die angestrebte Winterhöhe beträgt 2,8-3 m.

Um den Betrieb wirtschaftlich führen zu können, versuchen wir durch optimales Pflanzmaterial schnell zu hohen, gleichmäßigen Erträgen zu kommen.


Johann und Lisi Reiter

Die Großeltern Theresia und Josef Schellnegger führten damals noch einen gemischten Betrieb mit Schweinen, Rindern aber auch schon Äpfel der Sorte Kronprinz auf Sämling.

Die Übernahme des Hofes erfolgte 1974 durch die Eltern Theresia und Johann Reiter. Im Jahr 1982 erweiterten sie mehr in Richtung Obstbau mit neuen Sorten, wie Gloster, Idared, Jonagold u. Golden auf neuen Unterlagen, wie M9 und M104.

Da die Eltern größten Wert auf den neuesten Stand der Wirtschaft legten, wurden gleich darauf ca. 1990 die ersten Hagelnetz- Konstruktionen aufgestellt.

1995 erfolgte dann die Übergabe des Hofes an uns, Elisabeth und Johann Reiter.

Wir spezialisierten uns darauf ganz auf den Obstbau und erweiterten die Flächen mit neuen Apfelsorten, wie Gala, Braeburn und Granny.


Betrieb Hadler

Karl Hadler hat den Viehwirtschaftsbetrieb im Jahre 1957 übernommen. Damals war die Betriebsgröße ca. 12 ha. Die Umstellung auf Obstbau erfolgte in den Jahren 1958 bis 1960. Vorwiegend wurden die Apfelsorten Kronprinz Rudolf, Golden Delicious, James Grieve, Gloster und Idared angebaut. Damals wurden sehr stark wachsende Unterlagen verwendet, dadurch war das Pflanzsystem 5 Meter Reihenabstand und 3 Meter Baumabstand.

Ab dem Jahre 1960 wurden auch Birnensorten Alexander Lukas, Gute Luise und Clapps Liebling bewirtschaftet. Anfang 1980 wurde eine Sortenbereinigung durchgeführt und der Betrieb ausschließlich auf den Anbau von Äpfel umgestellt.

In den 90iger Jahren wurde die Fläche auf 38 ha erweitert und eine Sortenspiegelbereinigung auf 12 ha Gala, 12 ha Golden, 10 ha Braeburn und 4 ha Granny Smith durchgeführt. Das Pflanzsystem wurde auf schwach wachsende Unterlagen umgestellt und der Pflanzabstand wurde auf 3 Meter Reihenabstand und 0,7 Meter Baumabstand verringert. Die gesamte Obstbaufläche ist mit Hagelnetzen ausgestattet.